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Die Corona-Pandemie stellt uns auf eine harte Probe.

 

Liebe Niederhambacherinnen und Niederhambacher,

 

Der Shutdown wurde bis zum 14. Februar verlängert. Er bleibt unbedingt notwendig, denn: Die Infektionszahlen müssen schneller und drastischer gesenkt werden, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten und die Kontrolle über das Virus nicht zu verlieren.

Deswegen gilt nun: Mehr Schutz und noch weniger Mobilität. Schulen bleiben länger im Fernunterricht, wobei es uns sehr wichtig ist, dass Kinder nicht die Verlierer der Pandemie werden und verloren gehen. Doch was gilt nun konkret in Rheinland-Pfalz?

Kontaktbeschränkungen

Im öffentlichen Raum dürfen nur noch ein Hausstand plus eine weitere Person zusammenkommen. Kinder bis einschließlich 6 Jahre sind von dieser Regelung ausgenommen. Dem nicht in häuslicher Gemeinschaft lebenden Elternteil ist es außerdem erlaubt, sein Umgangsrecht weiterhin auszuüben. Ausnahmen gibt es auch für die Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Personen. Das wichtigste ist: Vermeiden Sie so viele Kontakte wie möglich und halten Sie den kleinen Kreis Ihrer Kontakte möglichst konstant!

Deswegen gilt auch für das Berufsleben: Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen Homeoffice überall dort ermöglichen, wo die Tätigkeiten das zulassen. Wo Arbeiten in Präsenz weiter erforderlich ist, muss für Arbeitsbereiche auf engem Raum weiterhin die Belegung von Räumen reduziert werden. Ohne ausreichende Abstände muss der Arbeitgeber medizinische Masken zur Verfügung stellen.

Einzelhandel und Dienstleistungen

Der Einzelhandel bleibt mit Ausnahmen für Waren des täglichen Bedarfs geschlossen. Körpernahe Dienstleistungen wie beispielsweise Friseurbesuche sind vorerst nicht möglich.

Schule und Kita

Die Kitas sind für die Kinder geöffnet, die die Betreuung brauchen. An die Eltern wird aber appelliert, möglichst eine Betreuung zu Hause sicher zu stellen. In den Schulen findet bis 14. Februar grundsätzlich Fernunterricht statt. Eine Notbetreuung ist sichergestellt. Ab dem 1. Februar gehen die Grundschulen (Klasse 1 bis 4) in einen Wechselunterricht mit geteilten Klassen, die Präsenzpflicht bleibt dabei jedoch bis zum 14. Februar weiter ausgesetzt. Hier finden Sie weitere Informationen zu Schule und Kita. Eltern haben im Jahr 2021 einen zusätzlichen Anspruch auf Kinderkrankengeld. Pro Elternteil werden 10 zusätzliche Tage gewährt, für Alleinerziehende sind das bis zu 20 zusätzliche Tage. Der Anspruch gilt auch für die Fälle, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erforderlich wird, weil z.B. die Schule oder der Kindergarten bzw. die Klasse oder Gruppe pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt wurde. In diesen Fällen ist analog zum Bescheinigung über die Krankheit des Kindes ein Nachweis der Schule oder Kita bei der Krankenkasse einzureichen. 

Alten- und Pflegeheime

Für Alten- und Pflegeheime sowie mobile Pflegedienste sind besondere Schutzmaßnahmen getroffen. Zusätzlich zu Besucherinnen und Besuchern müssen ab dem 25. Januar auch alle Mitarbeitenden FFP2-Masken tragen. Wir haben bereits im Dezember ein Freiwilligen-Netzwerk mit unseren Partnern der Hilfsorganisationen gegründet. Diese „helfenden Hände“ unterstützen die Alten- und Pflegeeinrichtungen in allen Bereichen, in denen Unterstützung gebraucht wird, damit genügend Kapazität vorhanden ist, um Bewohnerinnen und Bewohner, Besucherinnen und Besucher sowie Mitarbeitende zu testen und Impfungen vorzubereiten.

Einreisebestimmungen

Für Einreisen aus Risikogebieten nach Deutschland gilt seit dem 11. Januar grundsätzlich neben der bestehenden zehntägigen Quarantänepflicht zusätzlich eine Testpflicht bei Einreise.

 

Bleiben Sie gesund!

Ihre Gemeindeverwaltung Niederhambach

 

Quelle. Staatskanzlei RLP

21.01.2021 um 20:00 Uhr

 


 

Weitere Infos der Ortsgemeinde

 

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Die Firma Inexio hat Ende November mit der Verlegung des Glasfaserkabels im Ortsteil Heupweiler und in Teilen des Mühlenweges in Böschweiler begonnen. Dabei ist mit Behinderungen zu rechnen.